Ein Blick auf die HR Trends 2024 muss zunächst mit einem kurzen Rückblick auf die Entwicklungen des letzten Jahres beginnen, denn 2023 war aus HR-Sicht äußerst bewegt. Die Inflation und die weltpolitische Lage sorgten für Sparmaßnahmen und Entlassungen in vielen Unternehmen.
Nachrichten
Performance Recruiting: Effektiv und messbar
Seit einiger Zeit geistert der Begriff Performance Recruiting durch die HR-Landschaft. Doch was verbirgt sich genau dahinter und wie effektiv ist diese Recruiting-Strategie?
Urteil zur Arbeitszeiterfassung: Zurück in die Zukunft
Was lange währt…muss am Ende nicht unbedingt gut werden. So scheint es zumindest, wenn wir uns die aktuelle Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts zur verpflichtenden Arbeitszeiterfassung ansehen.
Quiet Quitting: Ein Trend, der keiner ist
Quiet Quitting scheint das Buzzword der Stunde zu sein. Von kleinen Branchenportalen bis hin zu großen Nachrichtenmagazinen wie Stern, Spiegel und Co., begegnet man der schmissigen Alliteration gefühlt an jeder Ecke.
Neuerungen im Nachweisgesetz: Einschätzung & Checkliste
Am 01. August tritt das neue Nachweisgesetz für Arbeitgeber*innen in Kraft, das einige Änderungen und Neuerungen für Arbeitsverträgen vorsieht. Wir fassen für euch zusammen, welchen Zweck das Gesetz hat und was ihr bei der Umsetzung beachten müsst, um die neuen Anforderungen zu erfüllen.
Aufbruchstimmung & Industrieromantik: Recap der COPETRI Convention
“People, Transformation & Innovation” – unter diesem Motto stand die erste COPETRI Convention, die von 31.05. bis 01.06. in Offenbach stattfand. Und da diese Themen den Kern unserer Arbeit bilden, waren auch wir vor Ort.
Vereinbarkeit von Familie & Beruf: Ein Einblick
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein Dauerthema in den Diskussionen um Care-Arbeit und familienfreundliche Arbeitsmodelle. Viel zu oft bleibt beim Versuch, Arbeit, Familie und Freizeit zu verbinden, etwas auf der Strecke.
Ist der Begriff HR noch zeitgemäß? Gedanken und Alternativen
Wofür steht eigentlich die Abkürzung HR? Eine scheinbar simple Frage, die wir uns nur selten stellen. Viel zu offensichtlich und klar scheint die Antwort. Ein schnell dahin gemurmeltes „Human Resources“ scheint genug der Erklärung. Doch bringt uns dies wirklich weiter?
Spenden schenken: Gemeinsam gemeinnützig
Geschenktüten, kleine Zuwendungen, Gutscheine – rund um Weihnachten bedanken sich viele Unternehmen bei ihren Mitarbeiter:innen mit kleinen Aufmerksamkeiten. Verständlich, denn Geschenke können auf persönliche Art Wertschätzung, Anerkennung und Dankbarkeit ausdrücken. Gerade im zweiten Pandemiejahr ist der Wunsch bei Arbeitgeber:innen hoch, die Belegschaft für ihren Einsatz zu würdigen. Nachhaltig und ressourcenorientiert Nicht erst seit Fridays for Future ist aber auch ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit entstanden. Auch vielen Teams und Mitarbeiter:innen sind bewusster Konsum und gesenkter Verbrauch wichtig. Daher setzen immer mehr Unternehmen darauf, Ressourcen zu spenden und karitative Projekte und Einrichtungen zu unterstützen. Spenden schenken ist hier das Stichwort. Eine nachhaltige Verbindung von Corporate Social Responsibility mit Corporate Benefits. Doch was gibt es von Unternehmensseite dabei zu beachten und wie geht man am besten vor? 1. Organisation bzw. Zweck bestimmen Für Spenden kommen eine große Vielfalt an Vereinen, Gruppen, Zwecken und Möglichkeiten in Frage. Daher sollte sich erst einmal für ein Vorgehen entschieden werden: Lässt man die Mitarbeiter:innen selbst entscheiden, für welchen Zweck und welchen Träger die jeweilige Spende eingesetzt werden soll? Oder bestimmt man im Vorfeld selbst eine Organisation, die alle Spenden empfangen soll? Ersteres ist sehr individuell und lässt den Beschenkten viel Freiraum, kann aber auch zu einem hohen administrativen Aufwand führen, gerade bei einer großen Belegschaft. Letzteres lässt sich schneller abwickeln, kann aber dazu führen, dass sich nicht alle Beschenkten mit dem Spendenzweck bzw. -ziel identifizieren können. Hierfür haben sich zwei Lösungsansätze bewährt: Unternehmen können Mitarbeiter:innen gemeinsam über das Spendenziel abstimmen bzw. Vorschläge einreichen lassen. So haben die Einzelnen das Gefühl der Mitsprache. Bei größeren Belegschaften können auch mehrere Organisationen angegeben werden (bspw. fünf) unter denen sich jede:r eine aussuchen kann. Bei der Auswahl der Empfängerorganisationen lassen sich beispielsweise Spendenplattformen wie Betterplace zurate ziehen. 2. Höhe und Nachweis Die Höhe der jeweiligen Spende sollte auch im Vorfeld bestimmt werden. In der Regel orientiert sie sich an der Summe, die ansonsten für Mitarbeiter:innengeschenke aufgebracht wird. Oftmals legen Unternehmen sogar noch einen kleinen Bonus drauf. Die Spende wird im Namen der beschenkten Person getätigt. Als Nachweis darüber erhalten die Mitarbeiter:innen eine Spendenurkunde bzw. ein Zertifikat der bedachten Organisation. Die meisten Organisationen, die auf Spenden angewiesen sind, bieten hierfür oftmals eine Reihe an individuell gestalteten Nachweisen. Als CSR-Maßnahmen können die Spenden zusätzlich von der Steuer abgesetzt werden. Hierfür sind Spendenquittungen notwendig, die von den Empfängerorganisationen ausgefüllt werden. Unternehmen können sich aber auch dafür entscheiden, eine Spende nicht nur im Namen der beschenkten Mitarbeiter:innen zu tätigen, sondern die jeweilige Spendenquittung auch auf diese ausstellen zu lassen. Hierfür kann die Zuwendungsbestätigung auf den Namen des:der Beschenkten ausgestellt werden. Letztere können die Quittung dann im Rahmen ihrer Steuererklärung geltend machen. 3. Wofür wir spenden Lisantix hat sich in diesem Jahr entschieden, im Namen unserer Mitarbeiter:innen 250 Euro für die Stiftung Deutsche Krebshilfe zu spenden. Als Team war es uns wichtig, nach einem intensiven Jahr besonders an diejenigen zu denken, die auf Hilfe angewiesen sind. Zusätzlich dazu hat sich unsere Geschäftsführung entschieden, den Spendenbetrag noch einmal zu verdoppeln.
Diversity Recruiting: 4 Faktoren, auf die man achten sollte
Diversity und Inklusion gehören seit einigen Jahren zu den gesellschaftspolitisch relevantesten Themen. Und dies nicht ohne Grund: In Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung wird die Vielfalt der Bevölkerung immer sichtbarer. Dies hat selbstverständlich auch Auswirkungen auf HR.